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Bärlauch

Wenn es im Frühling im Wald stark nach Knoblauch duftet, dann ist der Bärlauch nicht mehr weit weg. Der Bärlauch verwendet man am besten wie das Barbarakraut als frisches Kraut. Getrocknet gehen die Wirkstoffe weitestgehend verloren, sodaß keine heilende Wirkung mehr vorhanden ist. Wegen des Knoblauch geschmackes ist der Bärlauch weniger als Tee geeignet. Wie auch der Knoblauch ist der Bärlauch gut für die Senkung des Cholesterinspiegels und gegen Arteriosklerose. Die Beliebtheit von Bärlauch ist in den letzten Jahren sehr gewachsen, deshalb sollte man beim Sammeln berücksichtigen, dass er sich nur langsam vermehrt. Grundsätzlich sollte man nur dort sammeln, wo de Bärlauch sehr häufig vorkommt. Damit der Bärlauchstock, auch das nächste Jahr erreicht, sollte man etwa 3/4 der einzelnen Blattrosette stehen lassen. Der Bärlauch wächst gerne in schattigen humusreichen Böden. Die Bärlauchblätter ähneln den Blättern des Maiglöckchens. Das Maiglöcken duftet aber nicht so eindeutig nach Knoblauch wie der Bärlauch, sodass dies ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal ist. Maiglöckchen sind nämlich giftig und sollten nicht gesammelt werden. Die beste Erntezeit für den Bärlauch ist wegen der zarten Blätter die gesammelt werden sollen, vor der Blütezeit.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ihren Arzt, sollten Sie bei ernsthaften und unklaren Beschwerden unbedingt zu Rate ziehen.

 
 
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15.04.2012